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Der Alltagsklassiker Ein BMW 525i Touring (E39) mit 226.000 Kilometern

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Schwarzer BMW 525i Touring E39 in der Totale auf Kopfsteinpflaster

Eigenes Foto · MOTORSPORT24

2018 aus zweiter Hand gekauft, 2022 abgegeben, knapp 50.000 Kilometer dazwischen — die meisten davon auf der Autobahn. Der schwarze 525i Touring gehörte Daniel, dem Gründer von s14.de. Vier Jahre lang war er das Auto, über das man nicht nachdenken musste.

Warum ausgerechnet der 525i

Mit der Modellüberarbeitung im Herbst 2000 tauschte BMW im E39 die Sechszylinder aus. Der 523i verschwand, der 525i kam — bei unverändert 2.494 cm³, aber mit dem M54B25 statt des M52TÜ und 192 statt 170 PS. Im Touring ist das die Motorisierung, die den Wagen am genauesten trifft: kräftig genug für ein beladenes Kombiheck, ohne den Unterhalt eines V8.

Was das Auto zeigt

Die Standlichtringe in Lichtleitertechnik und die serienmäßig runden Nebelscheinwerfer weisen den Wagen als Fahrzeug ab Herbst 2000 aus — anders geht es beim 525i auch nicht, den Namen gibt es in dieser Baureihe erst ab dem Facelift. Dazu Doppelspeichenräder, Einparksensoren im hinteren Stoßfänger, Schiebedach. Die Typbezeichnung auf der Heckklappe ist entfernt.

Frontansicht des BMW 525i Touring E39 mit eingeschaltetem Licht
Die Standlichtringe kamen mit dem Facelift im Herbst 2000 — und damit zeitgleich mit dem 525i.

Innen

Schwarzes Leder vorn wie hinten, Fünfgang-Steptronic, in der Mittelkonsole der Hörer des Autotelefons. Letzterer ist das Detail, an dem sich das Baujahr am ehesten ablesen lässt: eine Ausstattung, die es heute in keinem Auto mehr gibt und die damals ein Statussymbol war.

Mittelkonsole des BMW 525i E39 mit Wählhebel der Steptronic-Automatik
Mittelkonsole mit dem Wählhebel der Fünfgang-Steptronic und dem Hörer des Autotelefons.

Vier Jahre, 49.591 Kilometer

Als Daniel den Touring 2018 übernahm, standen 176.455 Kilometer auf der Uhr — zweite Hand, Scheckheft lückenlos. Bis zur Abgabe 2022 kamen 49.591 dazu, gut 12.000 im Jahr, und das ganz überwiegend auf der Langstrecke. Genau dafür ist dieses Auto gebaut: großer Sechszylinder, langer Radstand, ein Fahrwerk, das bei Richtgeschwindigkeit ruhiger wird statt nervöser.

Das Bemerkenswerte an diesen vier Jahren ist, was nicht passiert ist. Keine Auffälligkeiten, keine ungeplanten Werkstattaufenthalte, kein Rost an den Stellen, an denen der E39 dafür bekannt ist — hintere Radläufe, Schwellerenden, Heckklappe. Der Service wurde gemacht, wenn er fällig war, und mehr wollte das Auto nicht.

Das ist keine Glückssträhne, sondern das übliche Muster: Ein E39, der Strecke fährt und dessen Wartung stimmt, hält lange durch. Teuer werden diese Autos dort, wo sie kalt bewegt und auf Verdacht gepflegt werden.

226.046 Kilometer

Der Stand auf den Bildern. Beim M54 ist das keine auffällige Zahl. Der Motor gilt als haltbar; was altert, sitzt in der Peripherie — Kurbelgehäuseentlüftung, DISA-Ventil, Nockenwellen- und Kurbelwellensensoren, und vor allem das Kühlsystem, das nach Zeit altert und nicht nach Laufleistung. Worauf beim Kauf eines E39 zu achten ist, steht ausführlich in der Kaufberatung auf der Modellseite.

Kombiinstrument des BMW 525i E39 mit 226.046 Kilometern
226.046 Kilometer — beim M54 kein Ausschlusskriterium, wenn die Belege stimmen.

Galerie

Bildnachweise

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