Modelle & Technik · Baureihe E10

BMW E10

Der kompakte Zweitürer, mit dem BMW die Sportlimousine erfunden hat.

BMW 2002 in Beige, Frontansicht schraeg von links
BMW 2002 von 1972: kurze Ueberhaenge, flache Guertellinie, rundum verglaste Fahrgastzelle. Die Grundform der 02-Reihe blieb von 1966 bis 1977 nahezu unveraendert.Lizenziert · Calreyn88 · CC BY-SA 4.0

Bauzeit

1966–1977

Premiere des 1600-2 im März 1966, letzter 1502 im Jahr 1977

Karosserie

Zweitürige Limousine

dazu touring, Cabriolet von Baur und der 2002 turbo

Motoren

75 bis 170 PS

ausschließlich Vierzylinder der Baureihe M10, 1.573 bis 1.990 cm³

Stückzahl

827.535 bis 863.195

Die Quellen widersprechen sich — die Spanne steht so im Text

Nachfolger

E21

ab 1975 parallel im Programm, ab 1977 allein

01 · Überblick

Das Auto, das BMW groß gemacht hat

Die 02-Reihe ist der zweitürige, verkürzte Ableger der Neuen Klasse. Der 1600-2 debütierte im März 1966, im Jahr des 50. Firmenjubiläums, und blieb bis 1977 im Programm. Aus einem Hersteller, der 1959 vor der Übernahme stand, wurde in diesen elf Jahren der Anbieter kompakter Sportlimousinen, als den BMW bis heute wahrgenommen wird.

Wie viele Wagen genau entstanden, ist offen. BMW Group Classic nennt 827.535 Limousinen, die englische Wikipedia 837.038 Fahrzeuge, die deutsche 863.195 einschließlich CKD-Bausätzen. Die drei Zahlen lassen sich nicht zur Deckung bringen, weil unklar bleibt, welche Karosserievarianten und Auslandsmontagen jeweils mitgezählt sind. Wir nennen sie deshalb nebeneinander.

Technisch bleibt alles bei der Formel der Neuen Klasse: Frontlängsmotor, Hinterradantrieb, vorn Federbeine, hinten Schräglenker, selbsttragende Karosserie. Neu ist das Verhältnis. 2.500 mm Radstand, gut 4,2 Meter Länge, bei den frühen Wagen unter 1.000 kg Leergewicht — und darin ein Motor, der in der Spitze 170 PS liefert.

Der Durchbruch kommt 1968 mit dem 2002. Die Idee, den Zweiliter der Neuen Klasse in den kleinen Zweitürer zu setzen, entstand nach der überlieferten Darstellung zweimal unabhängig voneinander im Haus: bei Motorenchef Alexander von Falkenhausen und bei Entwicklungsleiter Helmut Werner Bönsch. Der US-Importeur Max Hoffman drängte auf einen Wagen, der die dortigen Abgasvorschriften mit einem Vergaser statt zwei erfüllte. Das Ergebnis wurde in den USA der erste große BMW-Erfolg.

1971 kommt der touring als Schrägheck, im selben Jahr wechselt Baur vom Vollcabriolet zum Aufbau mit festem Überrollbügel. Den Schlusspunkt setzt 1973 der 2002 turbo: Europas erstes Serienauto mit Abgasturbolader, 170 PS — und ein Modell, dem die Ölkrise nach 1.672 Exemplaren ein Ende macht.

02 · Historie

Elf Jahre in sieben Daten

Vom 1600-2 bis zum letzten 1502.

  1. 1966 Im März debütiert der 1600-2 mit 1.573 cm³ und 85 PS. BMW feiert im selben Jahr sein 50-jähriges Bestehen.
  2. 1967 Der 1600 ti bringt mit zwei Solex-Doppelvergasern 105 PS. Baur beginnt mit dem Vollcabriolet.
  3. 1968 Im Januar startet der 2002 mit 1.990 cm³ und 100 PS, dazu der 2002 ti mit zwei Vergasern und 120 PS.
  4. 1971 Drei Neuerungen auf einmal: der touring als Schrägheck, der 1802 als Mitte der Reihe und der 2002 tii mit Kugelfischer-Einspritzung und 130 PS.
  5. 1973 Auf der IAA in Frankfurt steht der 2002 turbo: 170 PS, 211 km/h, Europas erstes Serienauto mit Abgasturbolader.
  6. 1975 Der E21 startet als Nachfolger. Gleichzeitig kommt mit dem 1502 ein sparsames Einstiegsmodell mit 75 PS.
  7. 1977 Der letzte 1502 verlässt das Werk. Nach elf Jahren endet die 02-Reihe.

03 · Modellübersicht

Alle Motorvarianten

Ein einziger Motor in vier Hubräumen: Die gesamte 02-Reihe fährt mit dem Vierzylinder M10. Die Spanne reicht von 75 bis 170 PS.

Quelle: Werks- und Literaturangaben · geprüft

Technische Daten anzeigen — komplette Modellmatrix
Modell Motor Hubraum Leistung Bauzeit
1502 M10 1.573 cm³ 75 PS (55 kW) 1975–1977
1600-2 / 1602 M10 1.573 cm³ 85 PS (63 kW) 1966–1975
1600 ti M10 1.573 cm³ 105 PS (77 kW) 1967–1968
1802 M10 1.766 cm³ 90 PS (66 kW) 1971–1975
2002 M10 1.990 cm³ 100 PS (74 kW) 01/1968–10/1975
2002 ti M10 1.990 cm³ 120 PS (88 kW) 1968–1971
2002 tii M10 1.990 cm³ 130 PS (96 kW) 1971–1975
2002 turbo M10 mit Abgasturbolader 1.990 cm³ 170 PS (125 kW) 09/1973–11/1974
touring (1600 bis 2002 tii) M10 1.573–1.990 cm³ 85–130 PS 1971–1974

04 · Karosserievarianten

Karosserievarianten

Limousine

BMW 2002 in Beige, Frontansicht schraeg von links
BMW 2002 von 1972: kurze Ueberhaenge, flache Guertellinie, rundum verglaste Fahrgastzelle. Die Grundform der 02-Reihe blieb von 1966 bis 1977 nahezu unveraendert.Lizenziert · Calreyn88 · CC BY-SA 4.0

Die Hauptform über die gesamte Bauzeit: zweitürig, Stufenheck, selbsttragende Karosserie, Frontlängsmotor, Hinterradantrieb. Radstand 2.500 mm, Länge 4.220 bis 4.230 mm, Breite 1.590 bis 1.620 mm, Höhe 1.360 bis 1.410 mm, Leergewicht 940 bis 1.080 kg je nach Version.

touring

BMW 1802 touring in Weiss, Frontansicht schraeg von links
Der touring war ab 1971 die Schraegheckvariante der 02-Reihe. Er bekommt bei uns eine eigene Seite.Lizenziert · AlfvanBeem · CC0

Ab 1971 das Schrägheck mit großer Heckklappe auf demselben Radstand, angeboten vom 1600 bis zum 2002 tii und gebaut bis 1974. Die Stückzahlen weichen ab: 21.752 nach der englischen, 25.827 nach der deutschen Wikipedia. Der touring bekommt bei uns eine eigene Seite.

Cabriolet von Baur

BMW 1600-2 Vollcabriolet, Heckansicht schraeg von links
Baur in Stuttgart baute ab 1967 ein Vollcabriolet auf Basis der 02-Reihe. Ab 1971 loeste das Baur-Cabriolet mit festem Ueberrollbuegel die vollstaendig offene Version ab.Lizenziert · Mr.choppers · CC BY-SA 3.0

Baur in Stuttgart baute ab 1967 ein Vollcabriolet, 1.892 Stück davon 200 als 2002. Ab 1971 folgte der Aufbau mit festem Überrollbügel, 2.290 Stück, gebaut bis 1975.

2002 turbo

Ab September 1973 die Spitze der Reihe: 170 PS, verbreiterte Kotflügel, Frontspoiler, innenbelüftete Bremsscheiben vorn und Sperrdifferenzial. Nach 1.672 Exemplaren endete die Produktion im November 1974. Er bekommt bei uns eine eigene Seite.

05 · Motoren

Ein Motor, elf Jahre, vier Hubräume

Die gesamte 02-Reihe fährt mit dem M10 — dem Vierzylinder, den Alexander von Falkenhausen für die Neue Klasse entwarf und der bei BMW bis 1988 im Programm blieb. Aus derselben Baureihe entstand später der Formel-1-Motor M12/13.

M10 · 1.573 cm³ · 75 und 85 PS — 1502, 1600-2, 1602 geprüft

Der Basismotor der Reihe: Graugussblock, Aluminium-Zylinderkopf, obenliegende Nockenwelle mit Kettenantrieb. Im 1600-2 und 1602 leistet er 85 PS bei 5.700/min. Im 1502 von 1975 sind es 75 PS — abgesenkte Verdichtung für Normalbenzin, mit der BMW auf die Ölkrise reagierte. Der 1502 lief noch zwei Jahre nach dem Start des E21 weiter und war der letzte 02 überhaupt.

Technische Daten anzeigen
BauartReihenvierzylinder M10, Graugussblock, Aluminiumkopf
Ventilsteuerungobenliegende Nockenwelle, Kettenantrieb
Hubraum1.573 cm³
Leistung 1600-2 und 160285 PS (63 kW) bei 5.700/min
Leistung 150275 PS (55 kW)
GemischaufbereitungFallstromvergaser
Stückzahl 1600-2 und 1602266.967 nach der englischen, 268.015 nach der deutschen Wikipedia
Stückzahl 150272.632

Quellen: Wikipedia (DE/EN)

M10 · 1.573 cm³ · 105 PS — 1600 ti geprüft

Der 1600 ti war von 1967 bis 1968 die sportliche Spitze der kleinen Hubraumklasse: zwei Solex-Doppelvergaser, 105 PS bei 6.000/min. Er blieb mit 8.670 Exemplaren selten und verschwand, als der 2002 kam — die Doppelvergaseranlage ließ sich in den USA nicht mehr zulassen.

Technische Daten anzeigen
Hubraum1.573 cm³
Leistung105 PS (77 kW) bei 6.000/min
Gemischaufbereitungzwei Solex-Doppelvergaser
Bauzeit1967–1968
Stückzahl8.670

Quellen: Wikipedia (EN)

M10 · 1.766 cm³ · 90 PS — 1802 geprüft

1971 schob BMW den 1802 zwischen 1602 und 2002. Der aufgebohrte M10 leistet 90 PS bei 5.250/min. Aus unserer Sicht ist er die ausgeglichenste Motorisierung der Reihe: mehr Drehmoment als der 1602, weniger Gewicht auf der Vorderachse als der Zweiliter.

Technische Daten anzeigen
Hubraum1.766 cm³
Leistung90 PS (66 kW) bei 5.250/min
GemischaufbereitungFallstromvergaser
Bauzeit1971–1975
Stückzahl83.351

Quellen: Wikipedia (DE/EN)

M10 · 1.990 cm³ · 100 und 120 PS — 2002 und 2002 ti geprüft

Der Zweiliter ist der Motor, der die Reihe berühmt gemacht hat. Im 2002 arbeitet er mit einem Fallstromvergaser und leistet nach Angabe von BMW Group Classic 100 PS bei 5.500/min, gut für 170 km/h. Genau das wollte Max Hoffman: Zweiliterleistung ohne die Abgasprobleme der Doppelvergaseranlage. Der 2002 ti mit zwei Vergasern und 120 PS blieb dem europäischen Markt vorbehalten und lief 1971 aus.

Technische Daten anzeigen
Hubraum1.990 cm³
Leistung 2002100 PS (73,5 kW) bei 5.500/min
Leistung 2002 ti120 PS (88 kW)
Gemischaufbereitung 2002ein Fallstromvergaser
Gemischaufbereitung 2002 tizwei Solex-Doppelvergaser
Höchstgeschwindigkeit 2002170 km/h, mit Automatik 165 km/h
Bauzeit 200201/1968 bis 10/1975
Bauzeit 2002 ti1968–1971
Stückzahl 2002über 330.000 nach BMW Group Classic, 339.092 nach der englischen Wikipedia

Quellen: BMW Group Classic, Wikipedia (EN)

M10 · 1.990 cm³ · 130 PS — 2002 tii geprüft

Der tii bekam 1971 die mechanische Kugelfischer-Einspritzpumpe und damit 130 PS und 185 km/h. Er ist nicht BMWs erstes Einspritzmodell — das war der 2000 tii der Neuen Klasse, von dem nur 1.952 Stück entstanden. Der 2002 tii ist aber die erste Einspritzversion von BMW in Großserie: 38.703 Wagen.

Technische Daten anzeigen
Hubraum1.990 cm³
Leistung130 PS (96 kW)
Gemischaufbereitungmechanische Einspritzung von Kugelfischer
Höchstgeschwindigkeit185 km/h
Bauzeit1971–1975
Stückzahl38.703

Quellen: Wikipedia (DE/EN)

M10 mit Abgasturbolader · 1.990 cm³ · 170 PS — 2002 turbo geprüft

Auf der IAA 1973 zeigte BMW den 2002 turbo: ein Abgasturbolader auf dem tii-Motor, 170 PS bei 5.800/min, 211 km/h. Er war das erste Serienauto mit Abgasturbolader in Europa. Die Ölkrise traf ihn im Jahr seiner Vorstellung; nach 1.672 Exemplaren war im November 1974 Schluss.

Technische Daten anzeigen
Hubraum1.990 cm³
Leistung170 PS (125 kW) bei 5.800/min
Gemischaufbereitungmechanische Einspritzung mit Abgasturbolader
Höchstgeschwindigkeit211 km/h
Getriebeverstärktes Getrag 232 mit vier Gängen oder eng gestuftes Getrag 235/5 mit fünf Gängen
Achsübersetzung3,36 mit Sperrdifferenzial
Bremseninnenbelüftete Scheiben vorn, Trommeln 250 mm hinten
BauzeitSeptember 1973 bis November 1974
Stückzahl1.672

Quellen: Wikipedia (DE/EN)

06 · Schwachstellen

Zuverlässigkeit & Schwachstellen

  • Rost ist das beherrschende Thema. Die Karosserie hat keinen Korrosionsschutz nach heutigen Maßstäben. Wer einen 02 bewertet, bewertet zuerst Blech und erst danach Technik.
  • Die Federbeindome vorn sind tragend und reißen bei vernachlässigten Wagen ein. Eine saubere Reparatur ist aufwendig und gehört in fachkundige Hände.
  • Der M10 selbst gilt als ausgesprochen haltbar. Typische Verschleißpunkte sind Steuerkette und Kettenspanner sowie die Zylinderkopfdichtung bei Motoren, die einmal zu heiß gelaufen sind.
  • Die Kugelfischer-Einspritzung des tii ist robust, aber teuer, wenn sie einmal nicht mehr will. Instandsetzer gibt es, sie sind aber rar.
  • Beim 2002 turbo kommen Ladedruckregelung und modellspezifische Anbauteile dazu. Ersatzteile sind hier eine eigene Preisklasse.
  • Elektrik und Innenausstattung sind einfach aufgebaut und gut reparabel. Kunststoffteile des Armaturenbretts sind dagegen schwer zu ersetzen.

07 · Technik

Fahrwerk, Bremsen, Getriebe

Aufbau

Radaufhängung

Bremsen

Getriebe

Technische Daten — Achsübersetzungen & Getriebe

Radstand
2.500 mm
Länge
4.220 bis 4.230 mm
Breite
1.590 bis 1.620 mm
Höhe
1.360 bis 1.410 mm
Leergewicht
940 bis 1.080 kg
Vorderachse
Federbeine nach McPherson
Hinterachse
Schräglenkerachse mit Schraubenfedern
Bremsen
Scheiben vorn, Trommeln hinten
Bremsen 2002 turbo
innenbelüftete Scheiben vorn, Trommeln 250 mm hinten
Getriebe
Vierganggetriebe serienmäßig, Fünfganggetriebe und Dreigangautomatik auf Wunsch
Getriebe 2002 turbo
Getrag 232 mit vier Gängen verstärkt oder Getrag 235/5 mit fünf Gängen
Achsübersetzung 2002 turbo
3,36 mit Sperrdifferenzial
Höchstgeschwindigkeit 2002
170 km/h, mit Automatik 165 km/h
Höchstgeschwindigkeit 2002 tii
185 km/h
Höchstgeschwindigkeit 2002 turbo
211 km/h

Achs- und Gangübersetzungen der übrigen Modelle sind aus zulässigen Quellen nicht belegbar. BMW Group Classic und der PressClub führen für die 02-Reihe keine Getriebedaten. Auch der Lenkungstyp ließ sich nicht doppelt belegen.

08 · Topmodelle

Topmodelle

Drei Wagen, an denen sich die Reihe festmachen lässt.

09 · Motorsport

Der Motor, der bis in die Formel 1 reichte

Die 02-Reihe war in Tourenwagenrennen und Rallyes über Jahre präsent. Der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 1970 ging an einen 2002 — allerdings an einen Wagen des privaten Teams Koepchen, nicht an ein Werksauto. Die BMW Motorsport GmbH wurde erst am 1. Mai 1972 gegründet, also nach der sportlich stärksten Phase des 02.

Die größere Wirkung hatte der Motor. Der Formel-1-Vierzylinder M12/13, mit dem Nelson Piquet 1983 Weltmeister wurde, baut auf dem Block der M10-Baureihe auf. Die oft erzählte Geschichte, BMW habe dafür gezielt gebrauchte Blöcke mit hoher Laufleistung verwendet, ließ sich aus zulässigen Quellen nicht belegen. Wir führen sie als Legende, nicht als Tatsache.

10 · Kaufberatung

Worauf es ankommt: die Substanz schlägt die Ausstattung

Der 02 ist ein einfaches Auto. Fast alles daran lässt sich reparieren, und die Teileversorgung ist für einen Wagen dieses Alters gut. Der Punkt, an dem ein Projekt kippt, ist deshalb nie die Technik, sondern immer das Blech.

Federbeindome vorn — tragend, aufwendig zu reparieren und der wichtigste Punkt der Besichtigung.

Schweller und Wagenheberaufnahmen, innen wie außen.

Radläufe vorn und hinten, dazu die Endspitzen.

Batteriekasten und der Bereich darunter im Motorraum.

Die Ecken der Frontscheibe und der Rahmen der Heckscheibe.

Bodenblech, Reserveradmulde und die Aufnahmen der Hinterachse.

Die Reihenfolge lautet: erst Blech, dann Papiere, dann Motorisierung. Ein 1602 mit gesunder Karosserie ist die bessere Basis als ein tii mit Löchern — was am Blech fehlt, kostet am Ende mehr als der Unterschied im Kaufpreis.

11 · Die Konkurrenz

Die Konkurrenz

Alfa Romeo Giulia (105)

Der direkte Gegner: Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, Hinterradantrieb, ab Werk mit fünf Gängen. Der Alfa dreht williger und war früher moderner motorisiert, der BMW gilt im Alltag als der robustere Wagen.

Ford Escort (Mk1)

Ford setzte auf einfachere Technik und einen niedrigeren Preis. Auf der Rallyepiste war der Escort das erfolgreichere Auto, auf der Rundstrecke lagen beide näher beieinander.

Mercedes-Benz /8 (W114/115)

Die Alternative aus Stuttgart war größer, schwerer und deutlich komfortabler ausgelegt. Wer eine Limousine für die Familie suchte, nahm den /8; wer fahren wollte, den 02.

12 · Galerie

Bilder

Vom 1602 bis zum tii, dazu das Baur-Cabriolet, der touring, das Cockpit und der M10.

BMW 2002 in Beige, Frontansicht schraeg von links
BMW 2002 von 1972: kurze Ueberhaenge, flache Guertellinie, rundum verglaste Fahrgastzelle. Die Grundform der 02-Reihe blieb von 1966 bis 1977 nahezu unveraendert.Lizenziert · Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
BMW 1602 in Blau, Frontansicht schraeg von rechts
Der 1602 war das Einstiegsmodell der Reihe: 1.573 cm3 Hubraum, 85 PS, Rundscheinwerfer und schmale Chromstossstangen.Lizenziert · Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
BMW 1602 in Blau, Seitenansicht von links
Zwei Tueren, 2.500 mm Radstand, gut 1.000 kg Leergewicht. Das Paket, mit dem BMW die kompakte Sportlimousine definierte.Lizenziert · Sicnag · CC BY 2.0
BMW 1802 in Blau, Frontansicht schraeg von links
Der 1802 ergaenzte die Reihe 1971 mit 1.766 cm3 und 90 PS und schob sich zwischen 1602 und 2002.Lizenziert · Bene Riobó · CC BY-SA 4.0
BMW 2002 tii, Heckansicht schraeg von links
Heckansicht eines 2002 tii. Die mechanische Kugelfischer-Einspritzung hob die Leistung auf 130 PS.Lizenziert · Alexis Amarante · CC0
BMW 1600-2 Vollcabriolet, Heckansicht schraeg von links
Baur in Stuttgart baute ab 1967 ein Vollcabriolet auf Basis der 02-Reihe. Ab 1971 loeste das Baur-Cabriolet mit festem Ueberrollbuegel die vollstaendig offene Version ab.Lizenziert · Mr.choppers · CC BY-SA 3.0
BMW 1802 touring in Weiss, Frontansicht schraeg von links
Der touring war ab 1971 die Schraegheckvariante der 02-Reihe. Er bekommt bei uns eine eigene Seite.Lizenziert · AlfvanBeem · CC0
Armaturenbrett und Lenkrad eines BMW 2002 tii
Fahrerorientiertes Cockpit mit Rundinstrumenten und duennem Lenkradkranz. Die Anordnung wurde fuer BMW praegend.Lizenziert · Marty B · CC BY-SA 2.0
Vierzylinder-Rennmotor M10 mit Flachschiebereinspritzung
Rennversion des M10 mit Kugelfischer-Flachschiebereinspritzung. Alle Serienmotoren der 02-Reihe gehoeren zur selben Baureihe M10.Lizenziert · Buschtrommler · CC BY-SA 4.0
BMW der 02-Reihe in Gruen, Frontansicht schraeg von links
Ein spaeter Wagen der 02-Reihe im Serienzustand. 1975 begann mit dem E21 die Abloesung, 1977 lief der letzte 02 vom Band.Lizenziert · Alexander Migl · CC BY-SA 4.0

13 · Quellen

Belege & Literatur

Leitquellen sind BMW Group Classic, der BMW PressClub und Wikipedia. Angaben aus anderen Quellen haben wir mindestens doppelt geprüft. Wo sich Quellen widersprechen, steht der Widerspruch im Text.

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