01 · Überblick
Der Kurswechsel
Der zweite M3 brach mit dem Rennsport-Rezept des E30: kein Vierzylinder, keine Kotflügelverbreiterungen — stattdessen der seidige S50-Reihensechszylinder mit erst 286 PS und ab Ende 1995 als 3,2-Liter mit 321 PS, Sechsganggetriebe und Doppel-VANOS. Dazu wurde der M3 erstmals als Limousine und Cabrio angeboten.
Die Szene stritt lange über diesen Kurs — heute gilt der E36 M3 als unterbewerteter Fahrerwagen. Auf seiner Basis entstanden der M3 GT zur FIA-GT-Homologation und in den USA die abgespeckte S52-Version.
02 · Historie
Einordnung
- 1992 Marktstart als Coupé mit 286 PS — erster M mit VANOS.
- 1994 Limousine und Cabrio erweitern die Palette; der M3 wird zum Alltagssportler.
- 1995 M3 GT in British Racing Green (356 Stück); im September kommt der 3,2-Liter mit 321 PS.
- 1999 Produktionsende; der E46 M3 übernimmt im Jahr darauf.
03 · Karosserievarianten
Karosserievarianten
Coupé
Die Kernform und Basis der Sondermodelle.
Limousine
Erstmals in der M3-Geschichte — heute die seltene, gesuchte Vernunftform.
Cabrio
Der offene M3 — deutlich schwerer, dafür ganzjahrestauglich.
04 · Motoren
S50B30 / S50B32 geprüft
Hochdrehzahl-Sechszylinder mit VANOS (B30) bzw. Doppel-VANOS (B32). US-Markt: S50B30US/S52 mit 240 hp — technisch einfacher.
Technische Daten anzeigen
| Hubraum | 2.990 cm³ / 3.201 cm³ |
| Leistung | 286 PS (210 kW) / 321 PS (236 kW) |
| Drehmoment | 320 Nm / 350 Nm (für den S50B30 nennen einzelne Quellen 329 Nm) |
| Getriebe | 5-Gang, ab 1995 6-Gang; SMG ab 1996 |
Wikipedia DE/EN, BMW M3
05 · Technik
Technik
SMG I
06 · Sondermodelle
Sondermodelle
Auf E36-Basis entstanden ein FIA-GT-Homologationsmodell und ein Klassensport-Ableger des 318is.
07 · Kaufberatung
Kaufberatung in Kürze
VANOS-Zustand, Kühlsystem, hintere Federstützen (Reparaturbleche!), bei SMG die Hydraulik. Unverbastelte Autos sind selten geworden.
08 · Die Konkurrenz
Die Konkurrenz
Porsche 968 CS
Der Leichtbau-Gegner der frühen Jahre.
Mercedes C 36 AMG
Die erste AMG-C-Klasse — Automatik-Konzept gegen Schalter-M3.
09 · Quellen