01 · Überblick
Das Auto, das keiner wollte — außer allen
Das M Coupé entstand halb im Geheimen: Die M-Ingenieure wollten die Torsionssteifigkeit des offenen M Roadsters drastisch erhöhen und setzten ihm ein festes Dach mit Schrägheck auf. Der Spitzname „Brotdose“ war schnell da — und aus dem Ladenhüter wurde einer der gesuchtesten BMW der Neunziger.
Bis 2000 arbeitete vorn der S50B32 mit 321 PS, nach einer Pause kam ab 2001 der S54 aus dem M3 E46 mit 325 PS — die heute wertvollste Ausführung. In den USA lief parallel der schwächere S52.
02 · Historie
Einordnung
- 1998 Marktstart nach interner Überzeugungsarbeit — das Coupé galt im Vorstand als Wagnis.
- 2000 Produktionspause: Der S50 läuft aus, der S54 wird integriert.
- 2001 Neustart mit S54 und 325 PS — nur noch rund 1.100 Autos entstehen.
- 2002 Ende mit der Baureihe; einen direkten Nachfolger gab es nie.
03 · Im Detail
Im Detail
Coupé („Brotdose“)
Schrägheck mit Kombiklappe, hinten drastisch versteift — fahraktiver als der offene M Roadster.
04 · Motoren
S50B32 / S54B32 geprüft
Bis 2000 der 321-PS-S50 aus dem M3 E36, ab 2001 der 325-PS-S54 aus dem M3 E46 — mit dessen bekannten Pleuellager-Themen.
Technische Daten anzeigen
| Hubraum | 3.201 cm³ (S50) / 3.246 cm³ (S54) |
| Leistung | 321 PS bzw. 325 PS |
| Drehmoment | 350 Nm (S50) / 354 Nm (S54) |
| US-Version | S52 mit 240 hp (bis 2000) |
| Getriebe | 5-Gang manuell |
Wikipedia EN, BMW Z3
05 · Technik
Technik
Hinterachse
06 · Kaufberatung
Kaufberatung in Kürze
S54-Autos: Pleuellager-Historie. Alle: Differenzialaufnahme im Kofferraumboden auf Risse prüfen — die bekannte Schwachstelle.
07 · Die Konkurrenz
Die Konkurrenz
Porsche Cayman (später)
Das Konzept kompaktes M-Coupé blieb bis zum Cayman 2005 konkurrenzlos.
08 · Quellen