Drei Filme lang fuhr James Bond BMW — ein Produktplatzierungs-Deal, der Mitte der Neunziger für Schlagzeilen sorgte und bis heute drei Modellseiten dieser Website berührt. Die englische Wikipedia nennt den Z8-Auftritt ausdrücklich den „final part of a three-film product placement deal with BMW“.
Die drei Dienstwagen
| Film | Jahr | Auto |
|---|---|---|
| GoldenEye | 1995 | BMW Z3 |
| Der Morgen stirbt nie | 1997 | BMW 750iL |
| Die Welt ist nicht genug | 1999 | BMW Z8 |
GoldenEye: Der Roadster vor dem Marktstart
Der Z3 lief in GoldenEye, bevor er richtig beim Händler stand — ein Coup, der in den USA eine eigene Sonderserie nach sich zog: Neiman Marcus legte eine James-Bond-Edition in Atlantablau auf. Geplant waren 20 Stück, die Nachfrage machte 100 daraus.
Der Morgen stirbt nie: Die ferngesteuerte Staatslimousine
Der 750iL lieferte 1997 die berühmteste Parkhaus-Szene der Filmgeschichte: Bond steuert die Limousine per Ericsson-Telefon vom Rücksitz. Der Trick am Set: ein umgebauter 750i mit Lenkrad im Fond. Drei Wochen dauerte der Dreh der Sequenz, das Parkhaus von Brent Cross in London doubelte für Hamburg.
Die Welt ist nicht genug: Der Z8 vor dem Z8
Beim Z8 war der Film schneller als das Werk: Gedreht wurde Monate vor Marktstart, weshalb mehrere fahrbereite Mock-ups und Modelle entstanden. Das Serienauto wurde danach in München in der eigens eingerichteten Z8 Manufaktur gebaut — in Handarbeit, wie es sich für ein Filmauto mit Doppelleben gehört. Der Deal endete mit diesem Auftritt; Bond kehrte anschließend zu Aston Martin zurück.
Quellen: Wikipedia (EN): The World Is Not Enough (Drei-Filme-Deal, Mock-ups), Tomorrow Never Dies (Fernsteuerung, Brent Cross, Drehdauer), BMW Z3 (Neiman-Marcus-Edition); BMW PressClub (Z8 Manufaktur). Foto: Thesupermat (CC BY-SA 3.0), Wikimedia Commons — Z8 von 2001.
Bildnachweise
- Lizenziert · Thesupermat · CC BY-SA 3.0






























