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Zwei seltene BMW 635 CSi feierten ein Wiedersehen im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic 2023

Von 24× gesehen

Zehn Rennserien, rund 500 Teilnehmer, Zuschauerrekord – und mittendrin zwei Coupés aus den Anfangsjahren des 6er-Tourenwagens: das grüne BMW-Italia-Auto der Racing Corporation Vienna und das schwarz-goldene JPS-Coupé aus Australien.

Text: Redaktion s14.de nach einem Bericht von Rainer Selzer · Fotos: RS65photos (Rainer Selzer)

1. Die Veranstaltung:
Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival 2023

Vom 5. bis 7. Mai 2023 war der Hockenheimring Baden-Württemberg zum 18. Mal Bühne der Bosch Hockenheim Historic, eines der größten und bekanntesten Klassikfestivals Europas. Der Veranstalter kündigte zehn Rennserien mit rund 500 Teilnehmern an; im Vorjahr hatten rund 30.000 Zuschauer den Weg ins Motodrom gefunden. 25 Nach dem Wochenende meldete Motorsport Retro einen Zuschauerrekord von 35.000 Besuchern. 6

Neu war 2023 die Rolle des ADAC: Erstmals trat der Automobilclub gemeinsam mit dem Badischen Motorsport-Club (BMC) als sportlicher Ausrichter auf – ein Pilotprojekt und zugleich das erste Engagement des ADAC im historischen Rundstrecken-Motorsport überhaupt. 23 Die Ausgabe 2023 stand außerdem im Zeichen des 55. Todestages von Jim Clark, der am 7. April 1968 bei einem Formel-2-Rennen in Hockenheim tödlich verunglückte. 4

Der Namensgeber-Sponsor Bosch begleitet die Veranstaltung seit 2012; der Bezug zum Ring reicht bis zur Eröffnung 1932 zurück, weshalb die Kurve vor der Start-Ziel-Geraden den Namen „Bosch-Kurve“ trägt.

Die zehn Rennserien 2023

Drei Serien der britischen Organisation Masters Historic Racing gastierten 2023 erstmals in Hockenheim und bildeten das sportliche Highlight; hinzu kamen die etablierten Säulen des Programms und – ebenfalls neu – die Tourenwagen Golden Ära. 235

Masters Racing Legends for 1966/85 F1 Cars – Formel-1-Wagen mit 3-Liter-Saugmotoren,
dominiert vom Cosworth DFV; 23 Fahrzeuge am Start. Sieger: Nick Padmore (Lotus 77) und
Michael Lyons (Lotus 92).67

Masters Gentlemen Drivers & Pre-66 Touring Cars – klassische GT und Tourenwagen bis 1966 in
einem gemeinsamen Feld; in der Tourenwagenwertung wurde ein BMW 1800 TiSa
(Barton/Brundle) Zweiter hinter einem Ford Falcon. 6

Masters Endurance Legends – Sportprototypen der jüngeren Le-Mans-Ära; Doppelsieg für Steve
Brooks im Peugeot 90X. 6

Group C Supercup – Gruppe-C- und IMSA-GTP-Fahrzeuge, zum dritten Mal in Folge im Programm.
6

BOSS GP – Big Open Single Seaters (ehemalige F1-, GP2-, IndyCar- und World-Series-Wagen);
Doppelsieg für Ex-F1-Pilot Antonio Pizzonia. 56

Historic Formula 2 (HSCC) – Monoposti nach dem Reglement 1967–1978, die historische
Verbindung zum Jim Clark Memorial. 25

Lurani Trophy – Formel Junior. 2 Historic Racecar Association (AvD Historic Race Cup) –
historische Formelfahrzeuge. 26

Raceclub Germany – Clubsport-Feld. 56

Tourenwagen Golden Ära – Tourenwagen der „Pre-Class-1-Ära“ (DTM, Gruppe A, STW).[2)

2. Die Rennserie „Tourenwagen Golden Ära“

Die Tourenwagen Golden Ära ist die Bühne für die Tourenwagen-Epoche zwischen DRM und WTCC. Der Name leitet sich vom „goldenen Zeitalter“ der DTM ab: ein praktisch klassenloses Reglement, das spektakuläre Duelle seriennaher Autos ermöglichte und weit über 100.000 Zuschauer an die Strecken lockte. 8 Erfasst werden Fahrzeuge aus der DRM (1971–1985), der DTM (1984–1996) sowie der Zweiliter-Ära von STW (1993–1999) und ETCC/WTCC (2000–2006). 810

Die Serie wurde 2015 als „Tourenwagen Classics“ gegründet; pro Wochenende werden zwei Sprintrennen über je 25 Minuten gefahren. Ab 2024 wird die Kategorie nach FIA Anhang K als Meisterschaft ausgeschrieben. 9 Promoter ist Wolfgang Huter, zugleich Gründer der Hockenheim Historic. Sein erklärter Anspruch: „Die Autos und ihre einstigen Stars müssen wieder im Mittelpunkt stehen – nicht die Interessen Einzelner.“ Ein besonderes Merkmal ist, dass viele Fahrzeuge in den Händen von Sammlern rennfertig erhalten werden und die früheren Piloten immer wieder in ihre Originalautos zurückkehren. 8

2023 war die Serie außer in Hockenheim auch bei der Nürburgring Classic (26.–28. Mai) und den Red Bull Ring Classics im Programm, wo unter anderem Kris Nissen, Altfrid Heger, Roland Asch und Prinz Leopold von Bayern in Originalautos fuhren. Für den Red Bull Ring waren 110 Teams eingeschrieben. 910

Hockenheim 2023:
Premiere mit rund 40 Tourenwagen

In Hockenheim traten rund 40 Tourenwagen der 1980er- und 1990er-Jahre an, darunter Fahrzeuge aus DTM und STW. Das erste Rennen am Samstag gewann Michael Kammermann souverän im BMW 3.5 CSL vor Paul Mensleys Ford Sierra Cosworth RS500 und dem Vauxhall Vectra STW von Hans-Jürg Lüthi. Am Sonntag setzte sich Michael Lyons im Ford Mustang Gruppe A mit nur einer halben Sekunde Vorsprung gegen Marc Seesings BMW M3 E30 Gruppe A durch; Dritter wurde René Aeberhardt im Audi A4 STW. 6

Welche BMW-Baureihen am Start waren

Aus den Berichten und Ergebnislisten lassen sich für das Golden-Ära-Feld 2023 folgende BMW-Baureihen belegen: 16

• E9 – BMW 3.5 CSL: Siegerauto von Michael Kammermann im ersten Rennen.

• E24 – BMW 635 CSi Gruppe 2: die beiden hier porträtierten Coupés (JPS, gefahren von Nick
Padmore, und das grüne RCV/BMW-Italia-Coupé, gefahren von Frank Jacob), betreut von Britec
Motorsport.

• E30 – BMW M3 Gruppe A / DTM: u. a. Marc Seesing (Platz 2 im zweiten Rennen) sowie der M3
Evo, mit dem Emanuele Pirro 1991 für Schnitzer den Guia-Grand-Prix in Macau gewann.

Im Masters-Feld der Pre-66 Touring Cars kam zudem der BMW 1800 TiSa der Neuen Klasse zum Einsatz. 6 Ob 2023 in Hockenheim auch E36-Super-Tourenwagen liefen, wie sie im selben Jahr am Nürburgring (E36 M3, E36 320i DTC) starteten, ist in den vorliegenden Quellen nicht belegt. 10

3. Die beiden Coupés: Vom CSL-Nachfolger zum Weltreisenden

Tourenwagen und BMW gehören untrennbar zusammen. Als 1979 die Homologation der E9-Coupés auslief, brauchte BMW einen kostengünstigen Nachfolger für die Übergangsjahre bis zur Einführung der Gruppe A 1982. Aus Kapazitätsgründen vergab BMW Motorsport den Auftrag zum Aufbau und zur Homologation des 635 CSi nach Gruppe-2-Reglement an Heribert Werginz und dessen Racing Corporation Vienna (RCV). Zwei Rohkarossen wurden nach Österreich geliefert und dort zu Rennwagen aufgebaut. 113

Das grüne Coupé: Racing Corporation Vienna / BMW Italia (1980)

Am 23. März 1980 gingen die ersten beiden 635 CSi beim 4-Stunden-Rennen in Monza an den Start. Das grüne Coupé mit der Startnummer 98 – gemeldet von der Racing Corporation Vienna, gefahren von Harald Neger, Heribert Werginz und Umberto Grano – stand auf der Pole-Position und gewann das Rennen auf Anhieb. Das zweite Werginz-Coupé mit Dieter Schmid und Karl Hurler wurde Neunter. 11112

Die Fahrerkonstellation spiegelt das Finanzierungsmodell: Werginz selbst am Steuer, dazu der österreichische Holzhändler Harald Neger („Neger-Holz“) als Sponsor und Fahrer sowie Umberto Grano, dessen Verpflichtung die Unterstützung von BMW Italia sicherte. Mit Grundig kam ein bis dahin motorsportfremder Unterhaltungselektronik-Konzern als Hauptsponsor hinzu. 13 Das rund 400 PS starke Breitbau-Coupé war 1980 das schnellste Auto der Tourenwagen-Europameisterschaft: Pole in sechs von neun Läufen, Siege in Monza, Vallelunga, Pergusa und bei der Tourist Trophy in Silverstone – aber auch drei Ausfälle in Folge (Brands Hatch, Salzburgring, Brünn) und ein Achsschaden am Nürburgring, die den Titel kosteten. 12

Von Werginz-Motorsport wurden 1980 zwei weitere Gruppe-2-Fahrzeuge aufgebaut: ein weiteres grünes Coupé mit weißem Bodykit sowie das Basisfahrzeug für den JPS-BMW in Australien. 1 Für 1981 baute der Schweizer Ruedi Eggenberger ein neues Coupé für BMW Italia auf; Umberto Grano – Inhaber der Lederwarenmanufaktur „Enny“ – gewann damit gemeinsam mit Helmut Kelleners zum Auftakt in Monza und am Saisonende die Tourenwagen-Europameisterschaft 1981. 113 Nach Rainers Bericht erhielten beide in Monza Unterstützung von Motorradweltmeister Johnny Cecotto; diese Angabe stützt sich auf die Informationen der Rennserie. 1

Das in Hockenheim eingesetzte grüne Coupé trägt exakt die Livery des RCV-Autos von 1980 – Grundig, Neger-Holz, Castrol, Bosch, Bilstein, Pirelli und ELAN – samt der Fahrernamen Grano, Werginz und Neger. Das originale Chassis 635180 wurde in jüngerer Zeit komplett restauriert und rennfertig bei Springbok Sportwagen in Isernhagen angeboten. Die Fahrerkonstellation spiegelt das Finanzierungsmodell: Werginz selbst am Steuer, dazu der österreichische Holzhändler Harald Neger („Neger-Holz“) als Sponsor und Fahrer sowie Umberto Grano, dessen Verpflichtung die Unterstützung von BMW Italia sicherte. Mit Grundig kam ein bis dahin motorsportfremder Unterhaltungselektronik-Konzern als Hauptsponsor hinzu. Die Fahrerkonstellation spiegelt das Finanzierungsmodell: Werginz selbst am Steuer, dazu der österreichische Holzhändler Harald Neger („Neger-Holz“) als Sponsor und Fahrer sowie Umberto Grano, dessen Verpflichtung die Unterstützung von BMW Italia sicherte. Mit Grundig kam ein bis dahin motorsportfremder Unterhaltungselektronik-Konzern als Hauptsponsor hinzu.13 Das rund 400 PS starke Breitbau-Coupé war 1980 das schnellste Auto der Tourenwagen-Europameisterschaft: Pole in sechs von neun Läufen, Siege in Monza, Vallelunga, Pergusa und bei der Tourist Trophy in Silverstone – aber auch drei Ausfälle in Folge (Brands Hatch, Salzburgring, Brünn) und ein Achsschaden am Nürburgring, die den Titel kosteten. 12

Das rund 400 PS starke Breitbau-Coupé war 1980 das schnellste Auto der Tourenwagen-Europameisterschaft: Pole in sechs von neun Läufen, Siege in Monza, Vallelunga, Pergusa und bei der Tourist Trophy in Silverstone – aber auch drei Ausfälle in Folge (Brands Hatch, Salzburgring, Brünn) und ein Achsschaden am Nürburgring, die den Titel kosteten. 12

Dass es sich beim Hockenheim-Auto um dieses Chassis handelt, ist nach Livery und Historie sehr wahrscheinlich, in den Quellen jedoch nicht ausdrücklich bestätigt.

Das schwarz-goldene Coupé: JPS Team BMW, Australien (1981–1985)

Auf der Südhalbkugel entstand parallel eine ganz eigene Variante des 635 CSi. Australien fuhr in den frühen 1980er-Jahren nach einem nationalen Gruppe-C-Reglement, das deutlich mehr Freiheiten ließ als die spätere Gruppe A. Das erste JPS-Auto wurde aus einem 1980er Gruppe-2-Wagen der Tourenwagen-EM umgebaut – genau jenes Werginz-Basisfahrzeug, das Rainer in seinem Bericht nennt. 114Mit riesigen GFK-Kotflügelverbreiterungen, breiten Reifen und tiefem Frontspoiler war das linksgelenkte Coupé ein Unikat des australischen Motorsports. 15

1981 stieg BMW Australia mit Allan Grice und dem 635 CSi in den Tourenwagensport ein; das Programm lag zunächst bei BMW Australia unter Ron Meacham und ging 1982 in den von Frank Gardner geführten Rennstall über, der fortan als JPS Team BMW antrat. 1619 Im ersten Jahr mied das Team die V8-Übermacht von Ford und Holden in der ATCC und fuhr stattdessen die AMSCAR-Serie für Fahrzeuge bis 3,5 Liter, in der Grice Vizemeister wurde. 14

Mit dem Wechsel von Grice zu Jim Richards wurde ein neues Gruppe-C-Coupé aufgebaut; das erste Auto blieb als Ersatzfahrzeug im Team. Richards debütierte mit dem zweiten Wagen beim Castrol 400 in Sandown 1982 und wurde beim James Hardie 1000 in Bathurst mit David Hobbs Sechster. 1417 Die Pressemitteilung zum Silverstone Classic 2017 datiert den Beginn der Partnerschaft Richards/635 dagegen auf 1983 – hier widersprechen sich die Quellen.18 Bathurst 1983 bleibt wegen der „Periskop-Kamera“ in Erinnerung: Durch ein Loch im Dach ragte eine um 360 Grad schwenkbare TV-Kamera – ein Experiment, das nach dem frühen Ausfall des Autos nie wiederholt wurde. 17

Ohne einen einzigen Gesamtsieg in vier Gruppe-C-Jahren (1981–1984) galt der 635 als Auto, das schlicht nicht zum australischen Reglement passte.15 Das änderte sich 1985 schlagartig, als Australien die internationale Gruppe A übernahm: Jim Richards gewann sieben von zehn Läufen und den ersten Gruppe-A-Titel der Australian Touring Car Championship, blieb in der AMSCAR-Serie ungeschlagen und holte mit fünf Siegen aus sechs Rennen auch die Australian Endurance Championship. 1819

Der Meisterschaftswagen wurde in dieser Gruppe-A-Spezifikation vom neuseeländischen Sammler Peter Sturgeon erworben und auf Betreiben von Richards und dem ehemaligen Gardner-Mitarbeiter Pip Baker in rund 18 Monaten wieder in den spektakulären Gruppe-C-Zustand zurückversetzt – mit dem 24-Ventil-Doppelnockenwellen-Sechszylinder, der bis 8.400/min dreht. 2017 kam das Auto zum Silverstone Classic erstmals nach Europa, am Steuer Jim Richards selbst. 18

Das in Hockenheim von Nick Padmore – am selben Wochenende Sieger des ersten Masters-Formel-1-Laufs im Lotus 77 – gefahrene Coupé trägt die Startnummer 31, die Namen Jim Richards und Frank Gardner, den Schriftzug des James Hardie 1000 und die Sponsoren Burson Auto Parts, Castrol, Dunlop, Hertz und Recaro. 17 Nach Angaben der Rennserie, auf die sich Rainer stützt, handelt es sich um das Werginz-Basisfahrzeug; die Chassisnummer ist nicht veröffentlicht, sodass sich diese Zuordnung – ebenso wie die Frage, ob Hockenheim-Auto und Sturgeon-Auto identisch sind – nicht unabhängig prüfen lässt. 1

Betreut wurden beide Coupés in Hockenheim von Britec Motorsport. Zwei der drei schönen und seltenen Werginz-Coupés feierten damit in der Tourenwagen Golden Ära ein Wiedersehen, das gut vier Jahrzehnte Tourenwagengeschichte auf einem Grid zusammenführte. 1

Quellen

  1. Primärquelle für Text und Bilder ist der Bericht von Rainer Selzer (RS65photos), der sich seinerseits auf Informationen der Rennserie Tourenwagen Golden Ära stützt. Alle Links wurden am 10. September 2026 abgerufen.
  2. Nr. Quelle Link
  3. 1 Rainer Selzer / RS65photos: „Zwei schöne und seltene BMW 635 CSi Gruppe 2 feierten ein Wiedersehen im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic 2023“, 26.08.2023 https://www.rs65photos.com/2023/08/26/zwei-schne-und-seltene-bmw-635-csi-feierten-ein-wiedersehen-im-rahmen-der-bosch-hockenheim-historic-2023/
  4. 2 Hockenheim-Historic.de (Veranstalter): Pressemitteilung „A PS festival by racing enthusiasts for racing enthusiasts“, 2023 https://www.hockenheim-historic.de/en/?p=5915
  5. 3 Hockenheimring.de: „ADAC is a new partner of the Bosch Hockenheim Historic“, 2023 https://hockenheimring.de/en/?p=21020
  6. 4 Hockenheimring.de: „Motodrom Insight // Bosch Hockenheim Historic 2023“ https://hockenheimring.de/en/?p=21806
  7. 5 Motorsport Retro / Marcel Hundscheid: „Previewing the Bosch Hockenheim Historic 2023“, 05.04.2023 https://motorsportretro.com/2023/04/previewing-the-bosch-hockenheim-historic-2023
  8. 6 Motorsport Retro / Marcel Hundscheid: „Report & Gallery: The Bosch Hockenheim Historic 2023“, 16.05.2023 (inkl. Ergebnislisten) https://www.motorsportretro.com/2023/05/report-gallery-the-bosch-hockenheim-historic-2023/
  9. 7 Masters Historic Racing: Race Report „Bosch Hockenheim Historic 2023: Masters Racing Legends“ https://www.mastershistoricracing.com/en/race-report/bosch-hockenheim-historic-2023-masters-racing-legends/
  10. 8 Hockenheim-Historic.de: Rennserienseite „Touring Cars Golden Era“ (Zitate Wolfgang Huter) https://www.hockenheim-historic.de/en/racing-series/touring-cars-golden-era/
  11. 9 Red Bull Ring: „Red Bull Ring Classics 2023 – The Golden Era“ (Hard Facts zur Serie) https://www.redbullring.com/en/news/red-bull-ring-classics-2023-the-golden-era/
  12. 10 Nürburgring Classic: „Tourenwagen Golden Era 2023“ sowie Ergebnislisten Nürburgring Classic 2023 https://nuerburgringclassic.de/en/news/285-tourenwagen-golden-era-2023.html
  13. 11 RacingSportsCars.com: Archiv BMW 635 CSi / Heribert Werginz (Ergebnisse ETCC 1980, Chassis 635180) https://www.racingsportscars.com/type/archive/BMW/635CSi.html?cat=4
  14. 12 Supercar Nostalgia: „One to Buy: ex-Racing Corporation Vienna ETCC race-winning 1980 BMW E24 635 CSi Gr.2“ https://supercarnostalgia.com/blog/one-to-buy-1980-bmw-e24-635-csi-gr2
  15. 13 Raceland.eu: Produktbeschreibung Spark-Modell „BMW 635 CSi Gr.2 RC Vienna Grundig ETCC Nürburgring 1980“ (Entstehungsgeschichte) https://raceland.eu/bmw-635-csi-gr.2-rc-vienna-grundig-etcc-nuerburgring-1980/20-41762
  16. 14 Motor Sport Magazine, Ausgabe Dezember 2017: „Six of the best“ (JPS Team BMW) https://www.motorsportmagazine.com/archive/article/december-2017/90/six-best/
  17. 15 Shannons Club / Mark Oastler: „Black Beauty: The Australian ‚JPS‘ BMW 635 CSi“, 24.04.2013 https://club.shannons.com.au/club/news/black-beauty-the-australian-jps-bmw-635-csi
  18. 16 V8 Sleuth: „BMW’s Australian-only, title-winning inspired, limited edition 323i“ https://www.v8sleuth.com.au/?p=164386
  19. 17 Supercars.com: „Saturday Sleuthing: Jim Richards’ periscope BMW 635“ https://www.supercars.com/news/saturday-sleuthing-jim-richards-periscope-bmw-635
  20. 18 Historic Racing News: „Richards’ BMW 635CSi to Star at Silverstone Classic“, 06.06.2017 https://www.historicracingnews.com/Article/Richards-BMW-635CSi-to-Star-at-Silverstone-Classic/1070
  21. 19 Wikipedia (en): „JPS Team BMW“ (Übersicht Fahrer, Chassis, Titel) https://en.wikipedia.org/wiki/JPS_Team_BMW
  22. Bildrechte: Alle Fotos © RS65photos / Rainer Selzer, Verwendung mit freundlicher Genehmigung.
Hinweise aus dem Faktencheck
  • 4. Faktencheck
  • Alle Kernaussagen wurden gegen mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen geprüft. Wo nur eine Quelle vorliegt oder sich Quellen widersprechen, ist dies im Text kenntlich gemacht und in der Übersicht vermerkt.
  • Aussage Quelle 1 Quelle 2 / Gegenprüfung Status
  • Veranstaltung 5.–7. Mai 2023, 10 Rennserien, ca. 500 Teilnehmer Veranstalter-PM [2], Hockenheimring [3][4] Motorsport Retro [5][6] bestätigt
  • Zuschauerrekord 35.000 Motorsport Retro [6] Vorjahreswert 30.000 lt. Veranstalter [2]; 35.000 nur in einer Quelle plausibel, einfach belegt
  • ADAC erstmals sportlicher Ausrichter (Pilotprojekt) neben BMC Veranstalter-PM [2] Hockenheimring [3][4] bestätigt
  • Tourenwagen Golden Ära 2023 erstmals in Hockenheim Veranstalter-PM [2] Zwischengas-Wiedergabe der PM; Motorsport Retro [6] bestätigt
  • Sieger TGÄ: Kammermann (BMW 3.5 CSL) / Lyons (Ford Mustang Gr. A) Motorsport Retro [6] Keine zweite unabhängige Ergebnisliste gefunden einfach belegt
  • Monza 4h 23.03.1980: Sieg Neger/Werginz/Grano; Schmid/Hurler P9 RS65photos [1] RacingSportsCars [11], Supercar Nostalgia [12] bestätigt
  • Zwei Rohkarossen an RCV/Werginz, Aufbau in Österreich RS65photos [1] Raceland/Spark [13] bestätigt
  • Grano ETCC-Meister 1981 (Eggenberger-BMW) RS65photos [1] Raceland/Spark [13] bestätigt
  • Cecotto als dritter Fahrer Monza 1981 RS65photos [1] nicht gegengeprüft nur Primärquelle
  • Erstes JPS-Auto aus 1980er ETCC-Gruppe-2-Wagen umgebaut RS65photos [1] Motor Sport Magazine [14] bestätigt
  • Allan Grice Fahrer 1981; Frank Gardner Teamchef RS65photos [1], Wikipedia [19] V8 Sleuth [16]: 1981 Einsatz durch BMW Australia (Ron Meacham), Gardner-Betrieb ab 1982 Nuance – s. Hinweis im Text
  • Einstieg Jim Richards: 1982 (Sandown) vs. 1983 V8 Sleuth [16], Supercars [17]: 1982 Silverstone-PM [18]: 1983 Widerspruch – beide Angaben genannt
  • 1985: 7 von 10 ATCC-Läufen, Titel, AMSCAR, Endurance-Titel Historic Racing News [18] Shannons [15], Wikipedia [19] bestätigt
  • Hockenheim-JPS-Coupé = Werginz-Basisfahrzeug RS65photos [1] (Quelle: Serie) nicht unabhängig prüfbar (Chassis-Nr. nicht publiziert) nur Primärquelle
  • Grüner Wagen = Chassis 635180 (RCV-Auto) Bildbefund: Grundig/Neger-Holz-Livery, Fahrernamen Grano/Werginz/Neger Supercar Nostalgia [12] beschreibt 635180 als restauriert/rennfertig sehr wahrscheinlich, nicht amtlich bestätigt
  • Redaktioneller Hinweis: Nicht recherchierbar waren die Person Frank Jacob (Fahrer des grünen Coupés) sowie die Chassisnummern beider Hockenheim-Fahrzeuge. Eine Nachfrage bei Britec Motorsport oder der Serienleitung Tourenwagen Golden Ära (www.tourenwagen-golden-era.de) wird vor Drucklegung empfohlen.